Politische Einigung zur Anhebung der Wertgrenze für einen sofortigen Betriebsausgabenabzug von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG)

2018-12-07T12:46:14+00:0017. März 2017|

Die Kosten einer Handwerkerstunde geraten immer wieder ins Visier. Vielen ist dabei nicht bewusst, welche Kosten in einem Handwerksbetrieb tatsächlich anfallen und sich damit auch auf der Rechnung wieder finden müssen. Die nachfolgende Übersicht verdeutlicht dies anhand von Zahlen des Betriebsvergleiches.

Tariflohn

Wie es der Name sagt, handelt es sich dabei um den tariflich festgelegten Stundenlohn des Monteurs, der die Arbeit vor Ort beim Kunden erledigt.

Lohnzusatzkosten

Hierbei handelt es sich um die Kosten des Monteurs, die zusätzlich zum Stundenlohn anfallen. Dazu zählen die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten- Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung, Umlagen), Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen sowie die Bezahlung von Ab­wesenheitszeiten (Urlaub, Feiertage, Kranklage und Schulungstage).

Unproduktive Löhne und Gehälter

Neben dem Mitarbeiter vor Ort braucht jedes Unternehmen Büromitarbeiter, die sich um die gesamten Verwal­tungsarbeiten kümmern. Beispielhaft seien hier einige Tätigkeiten aufgezählt: telefonische Auftragsannahme, Angebotserstellung, Durchführung von technischen Berechungen, Material- und Lagerverwaltung, Einteilung der Monteure, Rechnungsstellung, Zahlungsverkehr, Vorbereitung der Lohnabrechnung, Buchführung und vieles mehr.

Allgemeine Geschäftskosten

Zu den allgemeinen Geschäftskosten zählen die folgenden Kosten: Miete und sonstige Raumkosten, Energie­kosten, Versicherungen und Beiträge, Fahr­zeugkosten, Werbung, Bürokosten, Porto, Telefon, Telefax, Buchführungs- und Bera­tungskosten, Werkzeuge und Kleingeräte, Berufskleidung, Zinsen, Steuern etc.

Zuschlag für Wagnis und Gewinn

Zusätzlich zu diesen Kosten muss jedes Unternehmen einen Zuschlag für Wagnis und Gewinn erwirtschaften. Zu den Wag­nissen zählen das allgemeine Unternehmer­risiko und alle nicht versicherbaren Risiken, wie z.B. Forderungsausfälle. Der Gewinn sichert das wirtschaftliche überleben und ermöglicht dem Unternehmen künftige Investitionen und Wachstum.

(Quelle: Aktuell, Fachverband NRW, Ausgabe 02/2008)

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